Karneval, Fastnacht und Fasching – Buntes Treiben garantiert

Geschrieben von erospa am 12. Februar 2010 unter Wissenswertes | Den ersten Kommentar schreiben

Zwiegespalten äußern sich Menschen zur fünften Jahreszeit, selbst in den närrischen Hochburgen wie Köln, Mainz oder Düsseldorf gibt es Faschingsmuffel und Karnevalsgegner, und doch genießen die meisten Erwachsenen das bunte Treiben, die abgehobene Stimmung und die Freiheit, die dann herrscht. In eine andere Rolle schlüpfen, sich mal ganz anders geben als normalerweise – das mögen Beweggründe sein, weshalb jedes Jahr tausende Menschen in Kostümen an Karnevalsumzügen teilnehmen, sich auf Faschingspartys tümmeln und ausgelassen feiern. Natürlich auch einfach weil es Spaß macht und eine Abwechslung zum Alltag ist. Andere ziehen zudem wegen einer erotischen Motivation in das Faschingstreiben.

Darf es ein bisschen mehr sein als ein Faschingsflirt?

Freizügigkeit gehört zur Karnevalszeit nicht nur für viele Singles dazu, auch Paare sind teils weitaus toleranter als im restlichen Jahr. Zugeständnisse gehen über intensives Flirten hinaus, nicht nur harmloses bützen, wie man in Köln Küsschen auf die Wange nennt, sondern wildes Knutschen  und sogar mehr sind dann auch für liierte Jecken drin. Selbstverständlich darf nicht von der Hand gewiesen werden, dass sich beide Partner einig sein sollten, was in Ordnung geht und was als No-Go gilt, damit es nicht zu Missverständnissen und bösen Streitigkeiten wegen Untreue kommt. Sofern die Grenzen klar abgesteckt sind, ist einiges in der Fastnachtzeit möglich. Singles haben es dahingehend einfacher, wobei auch hier nicht immer klar ist, ob der närrische Flirt bereits vergeben ist oder nicht. In der Tat sollen sich in der Faschingszeit auch Leute verlieben. Das wichtigste ist bei Sex im Karneval, sofern man es soweit kommen lassen möchte, dass immer Kondome verwendet werden, das sollte jedem klar sein.

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Karneval und Liebe

Geschrieben von erospa am 4. Februar 2010 unter Erotische Geschichten | Den ersten Kommentar schreiben

Seufzend stieg Anja in ihr Kostüm. Sie ging als Clown auf eine Karnevalsparty, weil es ihr völlig egal war, als was sie sich verkleidete. Anja konnte Karneval nicht sonderlich leiden. Zwar verstand sie auch diejenigen, die gerne die Fastnacht feierten und den Reiz, als eine andere Person sozusagen aufzutreten, aber das war nichts für sie. Wäre es nach ihr gegangen, hätte man leicht auf die aufgesetzte Fröhlichkeit verzichten können, denn für sie war Fasching, wie man es in ihrer ursprünglichen Heimat nannte, kein Anlass besonders lustig zu sein. Das konnte sie auch zu allen anderen Zeiten des Jahres, nicht ausschließlich oder vor allem in der fünften, närrischen Jahreszeit. Dennoch machte sie ausnahmsweise diesen Zinnober mit, jedoch nur, weil sie sich von ihrer Freundin Antonia überreden hatte lassen.

„Du wirst vielleicht einen jungen, attraktiven Mann kennenlernen und bald nicht mehr Single sein! Wenn du hier rumsitzt und Trübsal bläst, hast du keine Chance, Süße.“, waren Antonias Worte. Eigentlich war es nur ein Bruchteil dessen, was sie tatsächlich zu Anja sagte, um sie zu überreden, was am Ende glückte. Entnervt versprach Anja, sie auf eine der Partys zu begleiten, eigentlich nur, damit sie endlich Ruhe gab. Nun war es soweit und sie fühlte sich albern als sie ihr Spiegelbild zum Clown geschminkt mit rot bemalter Nase und allem drum und dran betrachtete. Seufzend steckte sie Geld und ihren Hausschlüssel ein und als wenn Antonia geahnt hätte, dass sie fertig war, läutete es auch schon und hupte sie vor der Tür.
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