Frühlingshafte Vorahnung

Geschrieben von erospa am 5. März 2010 unter Erotische Geschichten | Den ersten Kommentar schreiben

Blinzelnd erwachte Conny als die Sonne sie an einem wunderbaren Morgen weckte. Der Himmel hatte sich passend zum Wochentag sein Sonntagskleid übergezogen und blendete mit unergründlichem Blau. Das Tagesgestirn versprach einen ersten, wunderbaren Frühlingstag. Dennoch fröstelte Conny, als sie aus dem Bett gestiegen und das Fenster weit geöffnet hatte. Frische, klare Luft, die nach erwachendem Leben roch, umspülte sie kalt, aber auch belebend. Conny ging bester Laune in ihre Küche, heute bedauerte sie nicht, dass sie Single war. Außerdem versprach sie sich von der bald eröffneten Flirt-Saison des derzeitigen Jahres einen ansprechenden, männlichen Fund.

Allen Grund dazu hatte die dreiunddreißigjährige. Erst letzte Woche hatte man sie rund zehn Jahre jünger geschätzt. Sportlich und schlank hatte sie einen gesunden Lebensstil seit ihrem dreißigsten Geburtstag an den Tag gelegt. Der Dreißigste hatte Conny etwas Angst eingejagt. Wenn ihr etwas Angst machte, strebte Conny stets die Flucht nach vorne an, auch Angriff genannt. Zielstrebig. Mit wenigen Ausnahmen. Ebenso zielstrebig aß sie ihren Joghurt und trank Kaffee, mit Milch, ohne Zucker. Für eine Minute hatte sie es im Bademantel auf den Balkon gewagt, aber die Wärme des Kaffeebechers an ihren Händen konnte die leicht winterliche Frische nicht ausreichend verdrängen, als dass sie es länger ausgehalten hätte. Den ganzen Artikel lesen »

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Karneval und Liebe

Geschrieben von erospa am 4. Februar 2010 unter Erotische Geschichten | Den ersten Kommentar schreiben

Seufzend stieg Anja in ihr Kostüm. Sie ging als Clown auf eine Karnevalsparty, weil es ihr völlig egal war, als was sie sich verkleidete. Anja konnte Karneval nicht sonderlich leiden. Zwar verstand sie auch diejenigen, die gerne die Fastnacht feierten und den Reiz, als eine andere Person sozusagen aufzutreten, aber das war nichts für sie. Wäre es nach ihr gegangen, hätte man leicht auf die aufgesetzte Fröhlichkeit verzichten können, denn für sie war Fasching, wie man es in ihrer ursprünglichen Heimat nannte, kein Anlass besonders lustig zu sein. Das konnte sie auch zu allen anderen Zeiten des Jahres, nicht ausschließlich oder vor allem in der fünften, närrischen Jahreszeit. Dennoch machte sie ausnahmsweise diesen Zinnober mit, jedoch nur, weil sie sich von ihrer Freundin Antonia überreden hatte lassen.

„Du wirst vielleicht einen jungen, attraktiven Mann kennenlernen und bald nicht mehr Single sein! Wenn du hier rumsitzt und Trübsal bläst, hast du keine Chance, Süße.“, waren Antonias Worte. Eigentlich war es nur ein Bruchteil dessen, was sie tatsächlich zu Anja sagte, um sie zu überreden, was am Ende glückte. Entnervt versprach Anja, sie auf eine der Partys zu begleiten, eigentlich nur, damit sie endlich Ruhe gab. Nun war es soweit und sie fühlte sich albern als sie ihr Spiegelbild zum Clown geschminkt mit rot bemalter Nase und allem drum und dran betrachtete. Seufzend steckte sie Geld und ihren Hausschlüssel ein und als wenn Antonia geahnt hätte, dass sie fertig war, läutete es auch schon und hupte sie vor der Tür.
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Schneegestöber

Geschrieben von erospa am 13. Januar 2010 unter Erotische Geschichten | Den ersten Kommentar schreiben

Seit Tagen hatte es immer wieder geschneit, die Kälte klirrte und knackte, wenn man sich auf die rutschige, eingeschneite Straße traute – oder trauen musste, so wie es Sybille erging. Der Winter war mit einer Härte eingekehrt, die sie allmorgendlich, wenn sie dick eingehüllt in einen festen Mantel mit Schal, Mütze und mit Handschuhen und Winterstiefeln bewährt spotten ließ: „Klimaerwärmung, dass ich nicht lache!“ Mit jedem Atemzug durch die Nase fühlte Sybille auf ihrem Arbeitsweg die Atemluft gefrieren und wieder auftauen. Ihre Laune war nicht die beste. Einzig die weiße Umgebung konnte sie etwas gnädig stimmen, die mit einer dicken Schneeschicht überzogenen Bäume und Sträucher im Park und die Spuren der Kinder, die sich nach der Schule mit ihren Schlitten am Rodelhügel der Parkanlage austobten.
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Sexy Nikolaus

Geschrieben von erospa am 4. Dezember 2009 unter Erotische Geschichten | Den ersten Kommentar schreiben

Morgen für morgen öffnete Lili ein Türchen ihres Schokoladen-Adventskalenders. Bekannte und Arbeitskollegen zogen sie deswegen auf, denn mit achtundzwanzig sei sie zu alt für einen solchen Kalender, der die Tage bis Weihnachten zählte. Manche verschwiegen dabei geflissentlich, selbst einen mit Naschwerk befüllten Kalender zu besitzen. Lili waren solche Denkweisen egal, sie stand zu ihrem Tun und strotzte vor Selbstbewusstsein. Dies waren unter anderem Dinge, die der Mann an ihrer Seite an ihr schätzte, ihre Offenheit und ihren Stolz auf sich und ihr Werk. Und natürlich ihre weiblichen Formen, die weder ins krankhaft dünne, noch ins mollige abdrifteten. Lili verstrahlte Erotik und Michel fühlte sich glücklich, dass er es war, der sie voll und ganz für sich vereinnahmen durfte.

Lili empfand sehr viel für Michel, mit dem sie erst seit wenigen Wochen eine feste Beziehung pflegte. Sie lernten sich über ein Pärchen kennen, ersten Unterhaltungen folgten Verabredungen, bis sie sich küssten und einander nicht mehr losließen. Den ersten Adventssonntag verbrachten sie kuschelnd in prickelnder Atmosphäre in ihrem Bettchen, begleitet von Michels Kochkünsten, die zwischendurch für eine Stärkung sorgten. Als Michel das Türchen Nummer sechs auf ihrem Adventskalender öffnete, dachte sie immer noch sehnsuchtsvoll und seufzend an diesen herrlichen Tag, an dem sie mit den Weihnachtsengeln auf Wolke 24 schwebte. Doch dies war allein Michels Verdienst und nun hatten sie sich beinahe eine Woche nicht sehen können. Den ganzen Artikel lesen »

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Unerwartete Liebe

Geschrieben von erospa am 5. November 2009 unter Erotische Geschichten | Den ersten Kommentar schreiben

PaarAriane schob ihren voll bepackten Einkaufswagen aus dem Supermarkt über den Parkplatz zu ihrem quietsch-grünen Kleinwagen. Es war wieder Freitag, der Tag, an dem sie den verhassten Großeinkauf hinter sich brachte, der wenigstens bis Dienstag ausreichen musste. Ariane war Mutter von zwei Kindern, die beide in der Pubertät steckten und ihr die Haare vom Kopf fraßen. Seit ihrer Scheidung kümmerte sie sich alleine um die vierzehn und sechzehn Jahre alten Söhne, die ihr nicht nur, aber meistens Freude verschafften. Ihre Scheidung lag einige Jahre zurück und sie hatte lange gebraucht, bis sie es verwunden hatte, wegen einer anderen Frau aus heiterem Himmel, wie es ihr schien, verlassen worden zu sein. Sie war allerdings froh, dass Maximilian ihr sofort reinen Wein einschenkte und sie nicht über Monate betrogen hatte, wie es ihrer Freundin ergangen war.

Als Ariane den Einkauf in den Kofferraum gepackt hatte, schob sie den Einkaufswagen mit schnellen Schritten zurück. In Gedanken war sie bereits zu Hause und sie überlegte, was noch alles zu tun war, als sie beinahe jemanden umfuhr. Erschrocken murmelte sie eine Entschuldigung, bevor sie aufblickte und sich einem Mann gegenüber sah, der sie freundlich anlächelte. „Ist schon gut, aber passen Sie auf, dass Sie nicht doch noch jemandem die Beine platt fahren!“, sagte er und wartete, bis sie den Wagen in die Schlange geschoben und den Euro herausgeholt hatte. Ariane flüchtete, bevor sie einen weiteren, dämlichen Spruch kassieren würde und beeilte sich, nach Hause zu kommen. Den ganzen Artikel lesen »

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Ein Sprung zur Seite und zurück

Geschrieben von erospa am 8. Oktober 2009 unter Erotische Geschichten | Den ersten Kommentar schreiben

Ein seltsames Gefühl überkam mich, als ich im Taxi saß und mich zu meinem Date bringen ließ. Mein Ziel war relativ weit entfernt, doch meine Verabredung hatte darauf bestanden, mich von einem Taxi abholen zu lassen. Während der langen Fahrt hatte ich Zeit nachzudenken, über mich, über meine Ehe, über das, was ich im Begriff war zu tun. Als ich meinen Mann Thomas kennengelernt hatte, war ich noch siebzehn, er selbst war nur zwei Jahre älter und wir hatten uns verliebt. An meinem achtzehnten Geburtstag verlor ich meine Jungfräulichkeit und ich schlief das erste Mal mit Thomas. Es war trotz meiner Aufregung und meiner Unbeholfenheit durch seine Zärtlichkeit und sein Einfühlungsvermögen wunderschön gewesen. Thomas verwöhnte mich, er streichelte mich überall, machte mir Komplimente und drängte mich in keiner Sekunde zu etwas, bis es geschah. Ich öffnete mich Thomas, nahm ihn in mir auf und spürte die heißen Wogen in mir, die sein Lustspeer in mir hervorrief, bis ich in einem Feuerwerk der Empfindungen explodierte. Ich genoss auch seine Lust, die ich deutlich spüren konnte. Ich war noch glücklicher als zuvor mit meinem Liebsten. Den ganzen Artikel lesen »

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Ein fesselndes Erlebnis

Geschrieben von erospa am 3. September 2009 unter Erotische Geschichten | Den ersten Kommentar schreiben

Ich stand mit zwei Kochlappen bewaffnet in der Küche und holte den duftenden Gemüseauflauf aus dem Ofen, als mir die Wohnungstür polternd verriet, dass mein Liebster zu Hause eingetroffen war. Anstatt wie sonst sofort zu mir zu kommen, machte er einen Umweg über das Schlafzimmer, was ich allerdings nur am Rande wahrnahm. Sven umarmte mich Augenblicke später, küsste meinen Nacken und ich drehte mich zu ihm um. „Hallo, meine Prinzessin…“, flüsterte er mir zu, ich strahlte und erwiderte seinen Gruß, bevor wir uns küssten. „Du kommst gerade recht, wir können gleich essen!“, wisperte ich zwischen zwei Küssen, doch Sven hatte anderes im Sinn und legte mir seinen Zeigefinger sanft auf die Lippen. „Nicht jetzt, nicht jetzt.“, sagte er zwinkernd und geheimnisvoll. Seine Hände hatten sich auf meinen Po gelegt und umfassten die Rundungen fest und wohltuend. Sven liebte meinen Po, er liebte und begehrte alles an mir, so wie ich ihn unwahrscheinlich begehrenswert empfand. Den ganzen Artikel lesen »

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Romantik, Erdbeereis und jede Menge Vergangenheit

Geschrieben von erospa am 11. August 2009 unter Erotische Geschichten | Den ersten Kommentar schreiben

Die Sonne stand groß und orangerot am Himmel und schickte sich an, gemächlich der Nacht zu weichen und dem Mond das Regiment zu übergeben. Die warme Luft auf dem Steg genießend, ließ ich meine Füße ins Wasser baumeln und hörte die Insekten neben mir summen. Langsam legte ich mich auf den Rücken, sog den Duft des warmen Holzes unter mir ein und schloss die Augen. Meine Gedanken wanderten zu meinem Schatz. Ich wartete auf Georg, er war zur Tankstelle gefahren und holte für mich Erdbeereis. Noch keine zwei Tage war es her, als wir uns hier auf diesem einsamen Steg das erste Mal liebten. Wir stillten unsere Sehnsucht, liebkosten jeden Zentimeter unserer Körper und versanken ineinander, so nah und innig, wie sich ein Mann und eine Frau kommen konnten. Wie sehr hatte ich jenen Moment herbeigesehnt… Den ganzen Artikel lesen »

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