Was mögen Männer an Pornofilmen?

Geschrieben von erospa am 15. Juli 2010 unter Allgemein | Den ersten Kommentar schreiben

Wird der männliche Partner beim Konsumieren von Pornofilmen in flagranti erwischt oder es werden seine Sexfilmchen auf dem PC entdeckt, sind viele Frauen verunsichert und vielleicht sogar verletzt. Tatsache ist, dass sehr viele Männer pornografisches Material betrachten und Frauen fragen sich: Was mögen Männer nur an Pornofilmen?

Pornofilme aus Sicht des Mannes

Die meisten Männer tun es, regelmäßig oder sporadisch. Sicher gibt es Ausnahmen, doch von denen wollen wir heute nicht sprechen.

Einen Porno anzusehen ist für Männer einfach nur Teil der Selbstbefriedigung. Onanieren an sich ist etwas sehr Normales. Die wenigsten Menschen – Männer wie Frauen – verzichten auf Selbstbefriedigung, gleiches gilt, wenn sie in einer Beziehung sind. Selbstbefriedigung ist eine normale, angenehme Sache, die beim Entspannen hilft und ein menschliches Bedürfnis rasch erfüllt.

Männer benutzen pornografisches Bildmaterial und Pornofilme oft für die erste Anregung, den ersten Kick, um sich in Erregung zu versetzen. Für einige ist der Porno nur der Schubser rein ins heiße Kopfkino.

Jeder Mensch hegt sexuelle Fantasien, manche erscheinen dem einen oder anderen als unnatürlich. Männer finden beim Pornos ansehen oft die kleine Bestätigung, dass ihre erotischen Kopfbilder nicht so abwegig sind, wie sie erschienen.

Männer reagieren stark auf visuelle Reize. Pornofilme sind ein einziger visueller Reiz, der allerdings im Normalfall nichts mit der Partnerin zu tun hat.

Pornofilme sind in unendlicher Menge verfügbar seit das Internet als Massenmedium in die Wohnungen eingezogen ist. Websites für Erwachsene mit ebensolchen Filmchen sind allgegenwärtig. Niemand muss verschämt in Videotheken gehen und sich Sexfilme ausleihen oder eine Pornokabine besuchen.

Allerdings wurde erotisches und pornografisches Material schon immer angesehen. Vor der Fotografie waren es erotische Malereien, dann eben auch Aktfotografien und Fotografien von sexuellen Handlungen, im Anschluss entwickelte sich die Filmindustrie und der Pornofilm war erfunden.

Wie Frauen reagieren, wenn ihr Partner Pornos guckt

Viele Frauen finden es nicht erschreckend, wenn der Partner Pornofilme anschaut. Im Gegenteil, nicht wenige Paare sehen sich Pornofilme gemeinsam an und leben ihren eigenen Sex aus, nachdem sie sich von den Bildern in Stimmung versetzen ließen.

Frauen können sich verletzt fühlen, wenn sie Sexfilmchen des Partners entdecken. Nicht unbedingt, weil sie sich wegen der Pornos an sich betrogen fühlen, sondern weil er sie nicht ins Vertrauen gezogen hat. Vielleicht hätte sie längst Lust empfunden, mit ihm einen Pornofilm anzusehen.

Betrogen fühlen sich andere Frauen direkt durch die Pornofilme. Sie befürchten, dem Partner nicht sexuell zu genügen. Sie sehen in den Pornodarstellerinnen Konkurrenz, die ihnen (vermeintlich) einiges voraus hat.

Was Männer über Frauen und Pornos wissen sollten

Jeder Mann sollte wissen, dass er seine Frau verunsichert, wenn er heimlich Pornos anschaut. Ein echtes Paar-Problem besteht, wenn Pornokonsum und Onanie öfter vorkommen als der Sex mit der Partnerin.

Einige Frauen reagieren besonders empfindlich, wenn sie eine Pornosammlung ihres Mannes entdecken, die sich nur um eine bestimmte Pornodarstellerin dreht. Das Konkurrenzdenken der Partnerin wird so unnötig angeheizt, sie wird sich extremer verletzt fühlen, als wäre es eine bunte Mischung.

Schwierig ist für Partnerinnen, wenn viele der Pornofilme spezielle Fetische bedienen oder in die Hardcore-BDSM-Ecke gehören. Das kann Frauen sehr erschrecken.

Was Frauen über Männer und Pornos wissen sollten

Pornofilme anzusehen ist für Männer oft nur ein Ausgleich und Druckablassen, ein Mittel zur Onanie. In 99 Prozent der Fälle hat es rein gar nichts mit der Beziehung mit der Partnerin zu tun, wenn er Pornos ansieht.

Die Pornofilme sagen nur zum Teil etwas über seine Neigungen aus. Meist will er nicht ernsthaft in der Realität Hardcore-Szenen nachspielen oder ausleben. Frauen stellen sich beim Onanieren ja auch Szenen vor, in denen sie beispielsweise von mehreren Männern gleichzeitig genommen werden, ohne dies wirklich jemals umsetzen zu wollen.

Männer stehen oft nicht zu ihrem Pornokonsum, weil sie in vergangenen Beziehungen schlechte Erfahrungen sammelten, weil ihm die Ex deswegen die Hölle heiß gemacht hat. Um Konflikte zu vermeiden, verschwieg er die Pornos und guckte sie heimlich.

Tipps für Männer

Wer beim Pornofilme konsumieren entdeckt wurde, muss die Gefühle der Partnerin ernst nehmen und sie nicht mit Worten wie „Das machen alle Männer so!“ abspeisen. Besser hört man ihr zu und versucht zu ergründen und ihr zu erklären, warum man Pornos anschaut.

Mann sucht lieber von sich aus das Gespräch mit ihr und steht dazu, dass er gelegentlich gerne mal einen Sexfilm abspielt und sich befriedigt. Vielleicht stößt man sogar auf Interesse und Neugier, anstatt auf Entrüstung und Eifersucht.

Tipps für Frauen

Frauen sollten sich klar machen, dass es meistens nicht mit ihr selbst zu tun hat, sondern dass Männer für Pornografie empfänglich sind. Meist hängt es direkt mit der Selbstbefriedigung zusammen – und das ist normal.

Wenn man ihn ertappt hat, macht man ihm keine Vorwürfe, sondern fragt ruhig, offen und neugierig nach, was der Ausschlag für den Pornokonsum ist.

Frauen sollten ihm erklären, warum sie sich unwohl fühlen, wenn er Pornos guckt. Es sollte nicht verlangt werden, dass das gesamte Porno-Material verschwinden soll und er niemals wieder „so etwas“ ansehen darf. Das funktioniert in der Regel nicht und sorgt nur für Frust.

Tipps für beide

Paare sollten das Gespräch suchen und vorwurfslos kommunizieren. Das Ziel des Gesprächs muss eine Lösung für beide sein. Keiner darf allerdings Versprechen machen, die er nicht halten kann. Am schönsten ist es, gemeinsam Pornofilme anzusehen und herauszufinden, welche für beide anregend wirken.

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