Tipps zur richtigen Strandfigur
In heißen Sommerzeiten stehen viele Menschen kritisch vor dem Spiegel. Einige ärgern sich, weil sie mit ihrer Figur nicht so zufrieden sind wie sie es gerne wären. Sie denken, die richtige Strandfigur fehle ihnen, um sich zu 100 Prozent wohl in der eigenen Haut zu fühlen – auch im Bade-Outfit unter den Augen zahlreicher Fremder. Folgende Tipps für die richtige Strandfigur zusammengefasst können dabei unterstützen, eine angenehme Figur für Strand und Freibad zu erreichen.
Was ist die „richtige“ Strandfigur?
Die richtige Strandfigur heißt nicht zwangsläufig, besonders schlank zu sein. Viel mehr kommt es auf passende Proportionen an, die sich positiv durch gezielte Übungen fördern lassen. Außerdem muss sich jeder Mensch darüber klar werden, dass Geschmäcker verschieden sind. Was dem einen die schlanke Brünette die schönste Erscheinung sein mag, ist dem anderen die fülligere, weibliche Blondine, die ihre Kurven mit Stolz trägt. Auch Frauen haben durchaus einen Blick für den Typ von Nebenan und wollen keinen Brad Pitt an ihrer Seite.
Die Scheinwelt der Mode ist ebenfalls auf den Prüfstand zu nehmen: Fotos von Models in Magazinen – und zwar von männlichen wie auch von weiblichen Models – wurden durch Grafikprogramme bearbeitet, das ist bekannt. Die Realität sieht eben anders aus als im Hochglanzdruck. Gleiches gilt für Superstars. Deshalb macht es keinen Sinn, sich mit diesen Erscheinungen in Print und Internet zu messen – weil sie kein Maßstab sind. Nur das eigene Körpergefühl ist ein wahrer Maßstab – wenn es sich in einem gesunden Bereich bewegt.
Die drei Säulen für eine gesunde Strandfigur
Die Wahrheit ist wie sie ist. Die drei Säulen für eine schöne Strandfigur sind Ernährung, Krafttraining und Ausdauertraining. Wichtig ist jedoch, immer die Gesundheit im Auge zu behalten. Erschöpfende Null-Diäten lassen nicht schöner werden – im Gegenteil. Durch den Mangel an Nährstoffen werden Nägel brüchig, die Haut fahl und die Haare stumpf. Außerdem fehlt die Energie und mentale Ausgeglichenheit, um eine gute Ausstrahlung zu besitzen, die für ein schönes Auftreten nicht nur am Strand entscheidend ist.
Ernährung für die Strandfigur
Besonders wichtig ist an heißen Tagen ein guter Wasserhaushalt, aber auch das ganze Jahr über. Mindestens 2 Liter Wasser oder ungesüßter Tee sollten es täglich sein, besser sind 3 Liter, die getrunken werden. Leichte Mahlzeiten mit viel Eiweiß sind zu bevorzugen. Außerdem unterstützt proteinreiche Kost das sportliche Training, das anschließend noch angesprochen wird. Eiweiß ist vor allem in Fisch, Eiern, Hülsenfrüchten und hellem, magerem Fleisch enthalten. Die Zubereitung sollte schonend und mit wenig Fett stattfinden.
Kohlenhydrate sollten vermindert zu sich genommen werden, stattdessen setzt man auf Vollkornprodukte. Um mit Vitaminen und Mineralen gut versorgt zu sein, stehen 500 Gramm Obst und Gemüse auf dem Plan. In dieser angemessenen Menge versorgen Obst und Gemüse zudem mit Flüssigkeit und sättigen, was den Heißhunger vorbeugt.
Ausdauertraining für die Strandfigur
Ausdauertraining ist sehr entscheidend, um Fettpölsterchen verschwinden zu lassen und die Figur formen zu können. Schwimmen, Radfahren, Joggen oder auch andere sportliche Betätigungen, die den Puls dauerhaft ansteigen lassen, sind geeignet. Step Aerobic ist beispielsweise eine tolle Sache, die mit einer guten Fitness-DVD sogar zu Hause umgesetzt werden kann und rundum fordert.
Schwimmen beansprucht alle Muskeln im Körper und ist gleichzeitig schonend für die Gelenke, also ideal für etwas gewichtigere Menschen. Auch Fahrradfahren ist gelenkschonend und vor allem auf Touren mit Steigungen sehr effektiv. Wer auf Joggen setzen möchte, sollte sich gute Laufschuhe zulegen und bevorzugt weiche, natürliche Untergründe für seine Joggingstrecke wählen. Auch strammes Walken jeden Abend ist eine sportliche Methode, seine Ausdauer zu trainieren und die Fettverbrennung anzuheizen.
Ausdauertraining sollte zweimal oder dreimal die Woche für eine Stunde durchgezogen werden. Dies erhöht die Fettverbrennung und macht vor allem fit und leistungsfähig.
Krafttraining für die Strandfigur
Krafttraining baut Muskeln auf und Muskeln verbrennen Energie – und damit Kalorien. Wer mehr Muskeln hat, erhöht sogar seinen Energiebedarf im ruhenden Zustand. Mehr Muskeln bedeuten auch einen reduzierten Körperfettanteil. Muskelaufbau heißt jedoch nicht, übertrieben Muskeln aufzubauen. Doch im Körper sind genügend Muskelgruppen vorhanden, um an vielen Punkten ansetzen zu können. Ein weiterer Vorteil starker, gesunder Muskeln: Sie stützen das Skelett und beugen Gelenkerkrankungen und Wirbelsäulenprobleme vor.
An Tagen, an denen kein Ausdauertraining ansteht, setzt man bevorzugt das Krafttraining an. Bauchmuskeln, Oberschenkel, Rückenmuskulatur – gute Ansatzpunkte. Natürlich ist auch der Oberkörper (Brustmuskulatur, Arme) mit einzubeziehen. Wo man seine persönlichen Problemzonen sieht, dort strebt man vor allem Kraftübungen an.
Weil bei Übungen für den Muskelaufbau vieles falsch gemacht werden und sogar zu gesundheitlichen Problemen führen kann, ist ein Trainer für den Einstieg sehr hilfreich, um sich nicht für eine gesunde Strandfigur selbst Schaden zuzufügen. Gleiches gilt für ausgefallenere Ausdauersportarten.
Was Ernährung und Sport nicht leisten…
… erreicht man durch geschickte Mode. Auch am Strand ist es möglich, sich vorteilhaft zu kleiden. Ein Tankini kaschiert ein Bäuchlein, ein schönes, passend gewickelt und gebundenes Pareo-Tuch verdeckt die Hüften.
Und bitte: Wichtiger als eine perfekte Figur sind Ausstrahlung und Auftreten! Größe 36 ist wahrlich nicht alles.
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