Sexy Nikolaus
Morgen für morgen öffnete Lili ein Türchen ihres Schokoladen-Adventskalenders. Bekannte und Arbeitskollegen zogen sie deswegen auf, denn mit achtundzwanzig sei sie zu alt für einen solchen Kalender, der die Tage bis Weihnachten zählte. Manche verschwiegen dabei geflissentlich, selbst einen mit Naschwerk befüllten Kalender zu besitzen. Lili waren solche Denkweisen egal, sie stand zu ihrem Tun und strotzte vor Selbstbewusstsein. Dies waren unter anderem Dinge, die der Mann an ihrer Seite an ihr schätzte, ihre Offenheit und ihren Stolz auf sich und ihr Werk. Und natürlich ihre weiblichen Formen, die weder ins krankhaft dünne, noch ins mollige abdrifteten. Lili verstrahlte Erotik und Michel fühlte sich glücklich, dass er es war, der sie voll und ganz für sich vereinnahmen durfte.
Lili empfand sehr viel für Michel, mit dem sie erst seit wenigen Wochen eine feste Beziehung pflegte. Sie lernten sich über ein Pärchen kennen, ersten Unterhaltungen folgten Verabredungen, bis sie sich küssten und einander nicht mehr losließen. Den ersten Adventssonntag verbrachten sie kuschelnd in prickelnder Atmosphäre in ihrem Bettchen, begleitet von Michels Kochkünsten, die zwischendurch für eine Stärkung sorgten. Als Michel das Türchen Nummer sechs auf ihrem Adventskalender öffnete, dachte sie immer noch sehnsuchtsvoll und seufzend an diesen herrlichen Tag, an dem sie mit den Weihnachtsengeln auf Wolke 24 schwebte. Doch dies war allein Michels Verdienst und nun hatten sie sich beinahe eine Woche nicht sehen können.
Weiterhin in Gedanken bei Michel schob Lili sich verzückt das Schokoladenstück in den Mund und ließ es zergehen, bis ihr aufging, dass Nikolaus war. Just fiel ihr ein, dass sie noch tief in ihrem Schrank vergraben ein sexy Weihnachtsfrau-Kostüm besaß, das sie vor Jahren bei einem Jungesellinnen im Dezember für eine Aufführung getragen hatten. Rasch eilte Lili an den Schrank und kramte in den hinteren Winkeln, bis sie den Karton fand, der das wirklich heiße Kostüm enthielt. Als Lili die Teile herausholte und sich erinnerte, kicherte sie, schlüpfte dann aus ihren Nachthemd und zog sich den das heiße, rote Minikleid an, das am Saum mit weißem Plüsch besetzt war. Es saß knapp, betonte ihre tollen Brüste und endete so knapp über dem Po, dass man noch den Ansatz erkennen konnte.
Lili fasste nach der Weihnachtsmütze mit weißen Plüschrand, stülpte sich ihn auf ihre braunen, langen Locken und griff nach den weißen, halterlosen Strümpfen. Geschickt und geschmeidig glitt sie in die Halterlosen, schnappte sich ihre roten High Heels und betrachtete sich im Spiegel. Von ihrem sexy Anblick wurde ihr selbst ganz heiß in der Intimgegend. In der Schachtel lag auch noch die Rute, die sie damals spielerisch geschwungen hatte, die sie sich nahm. „Du böser Junge, du… hast mich solange alleine gelassen, dass ich dich bestrafen muss…“, murmelte sie mit verruchtem Blick ihrem Spiegelbild zu. Eben in diesem Augenblick kam Michel um die Ecke und Lili erschrak.
Michel war früher als geplant angekommen und eigentlich wollte er Lili überraschen und ihm blieb fast der Mund offen stehen, als er sie unerwartet dergestalt sexy sah. Im Nullkommanichts bildete sich an seinem Schritt ein offensichtliches Zelt. Lili erholte sich von ihrem Schreck und fing sich. Sie lächelte verführerisch. „Oh! Mein böser Bube wagt es, sich bei mir blicken zu lassen!“ Elegant kam sie auf ihn zu, in der Rechten die Rute, die linke Hand legte sich in seinen Nacken und sie küsste ihn. Michel wollte sie umarmen, ihr an den knackigen Po fassen, der unter dem Weihnachtsminikleid hervor blitzte. Doch Lili hinderte ihn daran, trat einen Schritt zurück und gab ihm spielerisch einen Schlag auf die ausgestreckte Hand mit der Rute. „Hallo, Schatz, darf ich dich nicht zur Begrüßung in den Arm nehmen?“
„Erst wenn du dich entkleidet und mir in deiner männlichen Pracht gezeigt hast… du meine kleine Strafe empfangen hast, natürlich. Du hast mich viel zu lange allein gelassen!“, antwortete sie ihm entschlossen. Grinsend knöpfte Michel seine Hose auf, Oberteil und alles folgten, bis er im Adamskostüm mit aufragendem Geschlecht vor ihr stand. „Komm her, mein kleiner Bösewicht…“, lockte Lili ihn, ihre intimsten Stellen sehnten sich zwar danach, sofort über ihn und seinen Lustdolch herzufallen, doch sie beherrschte sich. Energisch schob sie sich die Weihnachtsmütze zurecht, als sie Michel auf das unordentliche Bett geschubst hatte. Michel wollte sich aus der Bauchlage umdrehen, doch Lili hielt ihn davon ab. „Nein, nein, meine kleine Adventsüberraschung… du liegst genau richtig!“
„Ich möchte Dich schließlich mit meiner Rute bekannt machen, denn heute ist Nikolaus und die bösen Jungs bekommen was auf ihren knackigen Po!“, kicherte Lili und Michel ging auf ihr Spielchen ein. „Liebe Nikolaus-Frau, nicht zu streng mit mir sein, ich will auch ganz viel Gutes für Dich tun!“, versprach er. Einen leichten Klaps versetzte Lili ihrem Liebsten auf den Po mit der Nikolausrute, dann kam sie ganz nah zu ihm und flüsterte in sein Ohr. „Ach ja? Was denn zum Beispiel? Vielleicht lasse ich mich ja auf deinen Vorschlag ein…“ Michel bekam eine Gänsehaut, als er ihren warmen Atem spürte und sie zu sich zog. Seine süße Nikolausfrau lag auf ihm, seine Hände erfassten endlich ihren lockenden Po und erreichten die feuchte Spalte, der er sich widmen wollte. „Mein Mund kann unglaubliche Ding, meine Zunge kitzelt dich an Stellen, bis du dich dem Himmel nah fühlst und keinen Schlitten zurück an den Nordpol brauchst…“, gab Michel an und küsste ihre Nasenspitze. Sachte wälzte er sich mit Lili, seine Lippen trafen auf ihren Busen, bevor er hinab rutschte und sein Gesicht in ihrem heißen Schritt versenkte. Deutlich machte er sein Versprechen wahr, bis Lili gierig nach mehr an ihm zerrte, bis er mit seinem persönlichen Nikolausgeschenk verschmolz. Dies war der Auftakt zu einer weiteren adventlichen Kuschelexkursion, die lange kein Ende nahm…
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