Produkttest: Tenga Flip Hole

Geschrieben von erospa am 8. Oktober 2009 unter Produkttest von Kunden | Den ersten Kommentar schreiben

Das Tenga Flip-Hole – tja, wo soll ich da anfangen? Ich war durch einen Artikel im Internet auf das Teil aufmerksam geworden da ich irgendwie nicht ganz zufrieden war mit meinem Fleshlight (Raven Riley, Wonder Wave – darauf werde ich noch das ein oder andere Mal eingehen)… Die Bestellung bei EROSPA klappte natürlich problemlos und obwohl die Lieferzeit mit einer Woche angegeben war lag schon wenige Tage später das Paket in der Packstation bereit. Beim Auspacken fiel mir sofort die wertige, runde Plastikverpackung auf – ein völlig anderes Kaliber als leider üblich in der Branche – So würde hierzulande warscheinlich eher ein MP3-Player oder ähnliches verpackt werden. Im runden Plastik-Displaycase findet sich neben dem Fliphole an sich eine Kurzanleitung auf Japanisch (okay, ist nicht zwingend notwendig ;) ) sowie drei Ampullen Gleitgel in den Sorten Mild, Real (etwas ‚flutschiger‘) und Wild (mit Menthol – nicht mein Fall).

Kommen wir zum eigentlichen Flip Hole: Es besteht aus einem robusten, zweigeteilten Plastikkorpus der das Jellyartige Innenmaterial in Form hält. Die beiden Hälften sind an einer Seite mit einem zugegeben etwas schwach aussehenden Scharnier verbunden. Auf die beiden Hälften wird ein weiteres Teil aufgeschoben das die Hälften fest miteinander zum Lagern oder zum Gebrauch (je nachdem von welcher Richtung es aufgesteckt wird) verbindet. Zum Trocknen kann dieses Teil auch zum ‚aufbocken‘ des Flip Hole genutzt werden, äußerst praktisch!

So, genug der Erklärungen, los geht’s ;) Im aufgeklappten Zustand sollte man das Flip Hole erst einmal mit genügend Gleitmittel präparieren, leider braucht es recht viel davon – zugeklappt, die Hälften mit dem Plastikschieber fest verbunden kann es dann auch losgehen. Das Flip Hole ist recht eng und die vielfältigen Noppen auf der Innenseite bereiten einem einen wahren Schauer an wohligen Gefühlen. Im Vergleich zum Fleshlight Wonder Wave fühlt es sich wesentlich intensiver an – und das ist nicht der einzige Vorteil gegenüber dem Fleshlight, doch dazu später mehr. Durch die Außenhülle aus Plastik drückt sich ein Teil des Innenmaterials beim Eindringen nach außen, dadurch kann man wunderbar den Druck auf sein bestes Stück kontrollieren. Drei ‚Knöpfe‘ erlauben es sowohl den Eingang, die Mitte als auch das Ende des Flip Holes kontrolliert zu verengen. Durch drücken auf die Seiten erzeugt man im Inneren des Flip Hole einen recht ordentlichen Unterdruck, wirklich klasse – vor allem im Vergleich zum starren Fleshlight!

Ein weiterer Vorteil des Flip Hole zeigt sich nach dem Gebrauch, nämlich bei der Reinigung – man kann es einfach aufklappen und unter dem Wasserhahn auswaschen, danach dann zum Trocknen auf den Ständer setzen. Einfacher geht es nun wirklich nicht, ein weiterer Vorteil gegenüber Fleshlight und Konsorten! Sobald es dann über Nacht getrocknet ist kann man den Ständer wieder aufschieben und das Flip Hole verstauen – oder auch nicht, denn im Gegensatz zum recht schlecht getarnten Fleshlight (Bitte, eine überdimensionale, noch dazu Pink glitzernde „Taschenlampe“? ;) ) kann man das Flip Hole auch mal stehen lassen, es würde mich doch sehr wundern wenn jemand erkennen könnte was er da vor sich hat.

Alles in allem bin ich wirklich zufrieden mit dem Ding, die Japaner haben es geschafft mit viel Design und Engineering einen nahezu perfekten Masturbator zu bauen der jeden Cent wert ist! Was die Haltbarkeit anbelangt kann ich noch nicht allzu viel darüber sagen, aber nach etwa zehn Malen in Benutzung haben sich noch keine Schwächen offenbart. Kurzum: Beide Daumen hoch!

Hier können Sie den Artikel im Shop bestellen.

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Produkttest: Tenga Flip Hole5.052

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