Ein fesselndes Erlebnis
Ich stand mit zwei Kochlappen bewaffnet in der Küche und holte den duftenden Gemüseauflauf aus dem Ofen, als mir die Wohnungstür polternd verriet, dass mein Liebster zu Hause eingetroffen war. Anstatt wie sonst sofort zu mir zu kommen, machte er einen Umweg über das Schlafzimmer, was ich allerdings nur am Rande wahrnahm. Sven umarmte mich Augenblicke später, küsste meinen Nacken und ich drehte mich zu ihm um. „Hallo, meine Prinzessin…“, flüsterte er mir zu, ich strahlte und erwiderte seinen Gruß, bevor wir uns küssten. „Du kommst gerade recht, wir können gleich essen!“, wisperte ich zwischen zwei Küssen, doch Sven hatte anderes im Sinn und legte mir seinen Zeigefinger sanft auf die Lippen. „Nicht jetzt, nicht jetzt.“, sagte er zwinkernd und geheimnisvoll. Seine Hände hatten sich auf meinen Po gelegt und umfassten die Rundungen fest und wohltuend. Sven liebte meinen Po, er liebte und begehrte alles an mir, so wie ich ihn unwahrscheinlich begehrenswert empfand.
Unerwartet nahm er mich auf seine kräftigen Arme und trug mich durch die Küche in den Flur und in unser Schlafzimmer. Ich kicherte. Langsam ließ er mich auf das Bett nieder und beugte sich über mich und ich wurde wieder ernst. Sein warmer Atem streifte meinen Hals, als er mich dort und am Dekolleté küsste. Ich ließ mich von seiner Begierde mitreißen, fühlte, wie seine Finger mein Oberteil öffneten und sich unter den BH mogelten. Seine Berührungen erreichten mich bis zu meiner Muschel, die sich zu erhitzen begann. „Zieh dich bitte aus…“, raunte Sven mir mit tiefer Stimme zu. Seine Augen glänzten und ich lächelte, als ich mich aufrichtete und mich mit einem tiefen Blick zu ihm langsam entkleidete. Ich spürte seine Anspannung, aber führte es auf seine über den Tag angestaute Lust zurück und lag damit nicht ganz falsch. Doch die Anspannung hatte eine weitere Ursache, die mich an diesem Tag überraschen und faszinieren sollte.
Sven betrachtete mich, wie ich nackt und sexy auf dem Bett lag. Meine langen Haare flossen um mein Gesicht, Gänsehaut überzog meinen Körper, meine wohlgeformten Brüste, meinen rasierten Schamhügel. Sven schlüpfte aus seinen Hosen mit geschwollenem Gemächt. Er drängte sich neben mich und wieder küssten wir uns. Er griff nach meinen Handgelenken, sanft aber entschlossen und ich spürte etwas Flauschiges und hörte ein klicken. Mein Blick nach oben verriet mir, dass es plüschbezogene Handschellen waren, mit denen er mich ans Gestell des Bettes fesselte. „Vertraust du mir?“, hörte ich Svens belegte Stimme. Widerstandslos ließ ich auch meinen anderen Arm an das Bett ketten. „Ja…“, raunte ich zurück, obwohl in meinem Bauch ein wahrerer Sturm tobte, eine Mischung aus Aufregung, Prickeln und Erregung mit einem Schuss Ungewissheit, was nun geschehen würde.
Die Handschellen waren nicht das einzige, was mir Sven anlegte. Er nahm meine Schlafmaske, die ich bei Reisen gerne aufsetze und zog sie mir über die Augen. „Ich liebe Dich, Prinzessin. Ich werde nichts tun, was du nicht auch willst.“, flüsterte mein Liebster mir beruhigend zu. Ich hörte mein Herz schnell und laut schlagen. Doch Sven küsste mich einfach über all, von meinem kleinen Zeh bis zu meinen Fingerspitzen. Auch an meinem Paradies leckte er am Schamhügel flüchtig, ich ersehnte mir mehr davon, aber er gab es mir aber nicht, was meine Erregung steigerte. In keinem Moment konnte ich voraussagen, wo er mich als nächstes küssen würde. An der Brust? Meine harten Nippel? Oder doch meine Schenkel? Es mischte sich bald ein anderes Gefühl darunter, etwas Zartes, Leichtes, Kitzelndes! Sven zeichnete mit etwas meine weiblichen Konturen nach. War es eine Feder oder etwas anders?
Meine Sinne waren ins Unendliche geschärft. Alle Berührungen mit der vermutlichen Feder, seinen Fingerspitzen und seinem Mund waren tausendmal intensiver als ich sie sonst erlebt hatte! Meine Erregung steigerte sich, erklomm Höhen, die ich nicht zu träumen gewagt hätte, obwohl Sven meine intime Perle zwischen den Beinen fast gänzlich aussparte! Oder war es genau deswegen? Wie gerne hätte ich ihn an mich gezogen, mein Becken gegen ihn gedrängt, ihn in mir aufgenommen, ihn gespürt! Doch es hinderten mich – zum Glück? – die Handschellen und seine bestimmenden Hände, die mich hielten. So blieben mir nur mein schneller Atem, mein Stöhnen, es zu genießen und auszukosten, bis mein liebevoller Gefängniswärter der Lust mich erlösen, meine heiße Erregung befriedigen würde.
Mehr und mehr vibrierte ich innerlich wie körperlich, ich spürte wie meine Leidenschaft aus meinem Paradies troff und sich abwärts seinen Weg bahnte und einen feuchten Fleck unter mir hinterließ. Meine Nippel waren hart wie noch nie und ließen mein Verlangen erneut sich steigernd anschwellen und ich spürte, dass auch Sven an eine Grenze kam, was seine Zurückhaltung schwer machte. Mein Becken war unentwegt in Bewegen, es musste Sven animalisch locken. Doch noch vollführte er die aufregendsten Berührungen auf meinen Körper bis schließlich der Damm brach. Mein Liebster kam über mich, ich sehnte mich danach, seine breiten Schultern zu berühren, doch ich musste dankend und bebend vorlieb mit seinem harten Gemächt nehmen, das genau dort seinen Platz ausfüllend fand, wo ich es mir erhofft hatte.
Wir trieben es miteinander mit einer Intensität, als wenn wir dem nahenden Abgrund eines Wasserfalls entkommen müssten. Animalisch, heftig, ein unbeschreibliches Gefühlserlebnis! Sven biss mir sanft in meine Schulter und ich glaubte, ich würde Tränen spüren, die auf meine Brüste tropften, als meine Vulva pulsierte und ich einen sensationellen Orgasmus erlebte, den mein Schatz mit seinem an- und abschwellenden Riemen mit mir teilte. Falls es Tränen waren, hatten sie sich mit dem Schweiß auf meiner Haut vermischt. Sven nahm mir die Augenbinde ab und entfesselte mich. Ich schloss ihn in meine Arme. „Es war fantastisch, einfach fantastisch…“, seufzte ich und Svens lautes Herzklopfen verriet mir, dass er es ebenso empfunden hatte.
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